Raubfische aktiv suchen: Köder wechseln und Wasser effektiv absuchen

Raubfische aktiv suchen: Köder wechseln und Wasser effektiv absuchen

Beim Raubfischangeln kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Köder gezielt für verschiedene Situationen einzusetzen. Nicht jeder Bereich eines Gewässers lässt sich mit demselben Köder gleich gut befischen.

Unter Active Fishing verstehen wir bei Nordkast einen einfachen Ansatz: Wasser aktiv absuchen, Köderführung variieren und je nach Situation zwischen unterschiedlichen Ködertypen wechseln.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Köder gleichzeitig zu verwenden, sondern für die jeweilige Aufgabe den passenden Köder einzusetzen.

Mit einem Metallköder große Flächen absuchen

Wenn große Wasserflächen oder weiter entfernte Bereiche befischt werden sollen, eignet sich ein Metallköder besonders gut.

Der SPOONX 100 ist 100 mm lang und wiegt 18 g. Durch sein kompaktes Profil eignet er sich für weite Würfe und zum aktiven Absuchen von Freiwasser, Kanten und Uferbereichen.

Eine gleichmäßige Führung kann mit Tempowechseln und kurzen Stopps kombiniert werden.

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Mit dem Twitchbait gezielt Strukturen befischen

Sobald ein interessanter Bereich gefunden wurde, kann ein Twitchbait eine gute Ergänzung sein.

Der BAITX Minnow One 70 ist ein sinkender Twitchbait mit 70 mm Länge und 7,5 g Gewicht. Durch kurze Schläge mit der Rutenspitze bricht er seitlich aus.

In den Pausen sinkt der Köder flankend weiter ab. Dadurch lässt sich die Führung gut variieren.

Interessante Bereiche sind zum Beispiel:

  • Kanten
  • Krautfelder
  • Hafeneinfahrten
  • Strömungskanten
  • Freiwasser über Strukturen

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Softbait flexibel einsetzen

Ein Softbait bietet besonders viele Möglichkeiten bei Montage und Führung.

Der SHINY DNA Softbait 100 kann am Jigkopf, mit leichteren Montagen oder als Trailer eingesetzt werden.

Je nach Gewicht und Führung lässt sich der Köder in unterschiedlichen Tiefen präsentieren. Dadurch eignet er sich für das Angeln auf Hecht, Zander und Barsch.

Der SHINY DNA wird in Deutschland produziert und besitzt eine flankende Aktion beim Einholen.

→ SHINY DNA Softbait 100 ansehen

Chatterbait für Kraut, Kanten und Freiwasser

Ein Chatterbait verbindet ein vibrierendes Blade mit einem Skirt und einem Trailer.

Der CHBT Predator 75 wiegt 15 g und besitzt einen Offsethaken. Das Blade läuft direkt beim Einkurbeln an und erzeugt deutliche Vibrationen.

Dadurch eignet sich der Köder besonders zum aktiven Absuchen von:

  • Krautfeldern
  • Kanten
  • Freiwasser
  • strukturreichen Bereichen

Als Trailer kann zum Beispiel der SHINY DNA Softbait eingesetzt werden.

→ CHBT Predator 75 ansehen

Flach laufenden Wobbler gezielt einsetzen

In flacheren Bereichen oder über Kraut kann ein schwimmender Wobbler eine weitere Option sein.

Der TRX SHALLOW 100 FL läuft in etwa 0,8 bis 1,2 Meter Tiefe. Beim Twitchen bricht er seitlich aus, während er beim gleichmäßigen Einkurbeln stabil läuft.

In den Pausen steigt der schwimmende Köder wieder auf.

Damit eignet er sich besonders für flachere Bereiche, Krautkanten und strukturierte Uferzonen.

→ TRX SHALLOW 100 FL ansehen

Köder nicht zufällig wechseln

Der Wechsel zwischen Ködern sollte einen konkreten Grund haben.

Zum Beispiel:

  • SPOONX: große Flächen und Distanz
  • BAITX: aktive, präzise Twitch-Führung
  • SHINY DNA: flexible Softbait-Präsentation
  • CHBT: Vibrationen an Kraut, Kanten und im Freiwasser
  • TRX: flache Bereiche und aktive Wobbler-Führung

So lässt sich ein Gewässer systematisch absuchen, ohne jeden Köder einfach nur wahllos auszuprobieren.

Fazit: Active Fishing als einfache Strategie

Active Fishing bedeutet vor allem, aktiv zu suchen, Führung anzupassen und Köder passend zur Situation zu wechseln.

Es gibt nicht den einen Köder für jede Situation. Viel sinnvoller ist es, unterschiedliche Ködertypen gezielt für ihre jeweiligen Stärken einzusetzen.

So entsteht aus einzelnen Ködern ein flexibles System für das Raubfischangeln auf Hecht, Zander und Barsch.

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